Deutschland feiert die Doppel‑Qualifikation für die WM

Die europäische Etappe auf dem „Road to Doha“ ist abgeschlossen – und sie endet mit einem historischen Erfolg für Deutschland. Sowohl die Männer- als auch die Frauen-Nationalmannschaft sichern sich die Qualifikation für den FIP World Cup 2026 in Katar. Neben Deutschland feiern auch die Niederlande (Männer) und Großbritannien (Frauen) ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft, die vom 2. bis 7. November in Doha ausgetragen wird.

In vier entscheidenden Begegnungen wurden die letzten europäischen Startplätze vergeben – und alle vier Duelle boten die erwartete Intensität.

Männer: Deutschland ringt Großbritannien nieder – Niederlande setzen sich gegen Belgien durch

Im letzten und wichtigsten Match der europäischen Qualifikation behält Deutschland die Nerven. Das Team gewinnt ein enges 2:1 gegen Großbritannien und sichert sich damit das WM‑Ticket.

·       Lindmeyer/Fitzon – Jones/Salisbury 4:6, 7:6, 6:3

Deutschland holt den ersten Punkt in einem Match, das sich früh zu einem Krimi entwickelt.

·       Loughlan/Harris – Reca/Wunner 4:6, 7:6, 7:6

Großbritannien gleicht aus – erneut über drei Sätze, erneut mit hauchdünnem Ausgang.

·       Böhnke/Merten – Patacho/Medina Murphy 4:6, 7:6, 6:4

Das deutsche Duo dreht das Match und bringt die Entscheidung. Ein Sieg, der die starke Entwicklung des Teams unterstreicht.

Auch die Niederlande lösen ihr Ticket:

·       Richters/Roper – De Roose/Geens 5:7, 6:4, 7:6

·       De Kroon/Prins – De Weerdt/Coene 6:3, 6:4

Mit zwei starken Auftritten gegen Belgien sichert sich Oranje den Platz in Doha.

Auch die deutschen Frauen müssen kämpfen – und zeigen beeindruckende Moral

·       Renić/Höfer – Rasmussen/Haxen 3:6, 1:6

Dänemark startet dominant und geht klar in Führung.

·       Kurz/Blaschke – Wiese/Skov 6:3, 6:7, 6:4

Deutschland antwortet mit einem Sieg über drei Sätze und gleicht aus.

·       Plümer/Hering – Alipieva/Ferrigno 6:0, 6:2

Ein Statement-Sieg: Deutschland dreht das Duell und qualifiziert sich für Doha.

Großbritannien bleibt derweil das Maß der Dinge im Frauenfeld:

·       Gibson/Rose – Pacocha/Kiszczynska 6:0, 6:2

·       Nicolas/De La Mare – Rosolska/Piórkowska 6:3, 3:6, 6:4

Die Britinnen gewinnen das gesamte Qualifikationsturnier ohne eine einzige verlorene Begegnung.

Ausblick: Zwei Plätze noch offen – Finale Qualifikation in Kuwait

Mit dem Abschluss der europäischen Runde stehen nun 30 der 32 WM‑Teilnehmer fest. Die letzten beiden Startplätze – je einer bei Männern und Frauen – werden bei den FIP World Cup 2026 Qualifiers Asia‑Africa vergeben, die vom 26. bis 30. Oktober in Kuwait stattfinden.

In Doha treten dann 32 Nationalteams an (16 Männer, 16 Frauen), darunter die großen Padel‑Nationen Argentinien, Spanien, Italien, Brasilien – und nun auch Deutschland mit beiden Teams.

Bereits qualifizierte Teams für den FIP World Cup 2026

Männer:

Argentina, Spain, Portugal, Italy, United Arab Emirates, Brazil, France, Chile, Sweden, USA, Mexico, Paraguay, Qatar, Netherlands, Germany

Frauen:

Spain, Argentina, Italy, Portugal, Netherlands, Sweden, France, Brazil, Belgium, USA, Paraguay, Chile, Qatar, Great Britain, Germany

Foto: Padel Fip

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