Deutscher Padel Verband international auf richtigem Kurs

Nach der Qualifikation der deutschen Damen- und Herren-Nationalmannschaften in Madrid für den FIP World Padel Cup 2026 in Doha vom 2. bis 7. November sieht sich der DPV darin bestätigt, in den vergangenen Jahren eine wichtige Aufbauarbeit geleistet zu haben. Der Anschluss an die Weltspitze im Padel ist durch die Doppelqualifikation gelungen.

Daniel Lingen, Nationaltrainer Damen: 
„Ich bin unglaublich stolz auf diese Mannschaft. Wir sind mit einem klaren Plan nach Madrid gekommen, dass dieser am Ende aufgegangen ist, macht mich als Trainer unglaublich glücklich. Gerade nach dem 0:1-Rückstand gegen Dänemark hat das Team Charakter, Zusammenhalt und absoluten Siegeswillen gezeigt. Jede Spielerin hat ihre Rolle angenommen, füreinander gekämpft und die anderen unterstützt. Dieses Teamgefühl war für mich einer der entscheidenden Faktoren für unseren Erfolg.

Auch bei der Aufstellung hatte ich heute das berühmte glückliche Händchen, aber dahinter stecken viel Vorbereitung, Vertrauen und Überzeugung. Die Qualifikation für die WM in Katar ist für uns nicht nur sportlich ein riesiger Erfolg, sondern auch ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Padels in Deutschland. Eine deutsche Damen-Nationalmannschaft auf der WM-Bühne schafft Aufmerksamkeit und kann hoffentlich viele Kinder und Jugendliche für unseren Sport begeistern. Wenn junge Spielerinnen und Spieler sehen, was mit Leidenschaft, Training und vor allem Teamgeist möglich ist, ist das eine tolle Motivation. Jetzt genießen wir diesen besonderen Moment und freuen uns riesig auf Katar!“

Pablo Pelassini, Nationaltrainer Herren: 
“I think is very important for the development of padel in Germany that both male and female teams have qualified to World Cup. As a coach, I’m very proud of my team. We have faced very tough matches against strong nations, and we made it, supporting each other and fighting for the qualification. Now we have one month to prepare and get ready to be in the best possible shape for Doha.”

Stefanie Steible, Geschäftsführerin Deutscher Padel Verband: 
„Diese Doppel-Qualifikation ist ein historischer Moment für den deutschen Padel-Sport. Sie zeigt, dass sich die Arbeit der vergangenen Jahre auszahlt und Deutschland sportlich auf internationaler Ebene Schritt für Schritt näher an die Weltspitze heranrückt.

Die Qualifikation ist für uns kein Endpunkt. Sie ist ein Auftrag. Wir wollen die internationale Erfahrung nutzen, unsere Strukturen weiterentwickeln und die Lücke zur absoluten Weltspitze kontinuierlich verkleinern. Denn 2026 ist ein wichtiger Schritt auf der Road to 2029. Eine Heim-Europameisterschaft, wie wir sie 2029 haben werden, bietet eine außergewöhnliche Perspektive für unseren Sport. Unser Anspruch muss sein, bis dahin nicht nur Gastgeber zu sein, sondern sportlich eine Mannschaft zu stellen, die sich auf europäischer Ebene mit den besten Nationen messen kann.“

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