Padel macht Schule – und wie!

Padel macht Schule – und wie. Diese Woche hatten wir die große Freude, zwölf Sportreferentinnen und Sportreferenten aus ganz Oberbayern bei uns zu begrüßen. Die Regierung von Oberbayern hatte uns beauftragt, einen zweieinhalbstündigen Lehrgang zu gestalten – und was als Fortbildung begann, endete als echtes PadelFest mit spürbarem Fun Faktor. „Man merkt sofort, wie niedrigschwellig und motivierend diese Sportart ist“, sagte Katrin, die die Gruppe koordinierte und den Tag treffend zusammenfasste.

Nach einem kurzen Warm-up ging es direkt hinein in die Welt des Padel: Grundschläge, Aufschlag, Volley und die ersten taktischen Ideen – bewusst kompakt, bewusst praxisnah. Bande, Lob und Smash ließen wir aus Zeitgründen außen vor, denn der Fokus lag auf einem schnellen Einstieg, der im Schulkontext sofort funktioniert. Genau das entspricht auch dem offiziellen Lehrgangskonzept: niedrigschwelliger Zugang, hohe Dynamik, viel Teamgeist.
Das Highlight des Tages war das Mini Showmatch mit Tennislegende Thomas Nydahl, BTV Ausbildungsleiter Markus Köpernik und unseren Coaches Arndt und Christian. „So viel Spielfreude in so kurzer Zeit sieht man selten“, meinte Thomas nach dem Match, während Markus ergänzte: „Wenn wir wollen, dass Deutschland im internationalen Padel weiter aufschließt, müssen wir die nächste Generation früh abholen – und Schulen sind dafür der Schlüssel.“
Am Ende waren sich alle einig: Padel gehört in die Schulen, und zwar sofort. Die Begeisterung war riesig, die Stimmung ausgelassen, und die spontane Abstimmung sprach eine klare Sprache: Zehn von zehn Fingern gingen nach oben – sowohl für den Spaßfaktor als auch für die Überzeugung, dass Padel perfekt in den Unterricht passt.

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