Lebron/Augsburger feiern Premiere, Josemaria/Gonzalez setzen Serie fort

Die Brussels Premier Padel P2 bot auch in diesem Jahr eine starke Kulisse. Die Gare Maritime war bereits ab Wochenbeginn gut gefüllt, und das Publikum bekam an allen Tagen hochklassiges Padel zu sehen. Am Finalsonntag standen schließlich zwei Paarungen im Mittelpunkt, die die Turnierwoche auf unterschiedliche Weise prägten.

Bei den Männern holten Juan Lebron und Leo Augsburger ihren ersten gemeinsamen Titel. Der Weg dorthin führte über ein überzeugendes Halbfinale gegen Chingotto/Galán und ein Endspiel gegen Coello/Tapia – ein Duell, das in der Vergangenheit stets eng war, aber nie zugunsten von Lebron/Augsburger ausging. Diesmal gelang die Wende. Nach einem klar verlorenen ersten Satz fanden die beiden besser ins Match, stabilisierten ihr Spiel und drehten die Partie mit 2:6, 6:3, 6:3. Tapia wehrte zwar noch einen Matchball spektakulär ab, doch kurz darauf entschied ein Coello‑Smash ins Aus das Finale. Lebron sprach anschließend von einer „sehr kompletten Woche“, Augsburger hob die Geschlossenheit des Teams hervor.

Im Gegensatz zum Männerfeld, in dem sich in Brüssel eine neue Siegerpaarung durchsetzte, bestätigten die Frauen die aktuelle Kräfteverteilung. Paula Josemaria und Bea Gonzalez gewannen ihren dritten Titel in Folge nach Miami und Newgiza. Das Finale gegen Brea/Triay entschieden sie in zwei Sätzen mit 7:5, 6:2. Ausschlaggebend waren eine hohe Winner‑Quote und ein konsequentes Returnspiel, das elf Breakchancen erzwang. Für Gonzalez war es bereits der zweite Brüssel‑Titel nach 2024, Josemaria hatte 2025 an gleicher Stelle triumphiert. Beide betonten nach dem Match die Bedeutung der täglichen Arbeit und die Stabilität ihres Teams.
Fotocredit: padelfip

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