Carlos Alcaraz hat nach seiner Niederlage beim Miami Masters 1000 noch ein paar Tage in Florida drangehängt – allerdings nicht, um weiter Tennis zu spielen, sondern um sich erneut vom Padel-Fieber anstecken zu lassen. Der Spanier, der das Turnier bereits im vergangenen Jahr besucht hatte, kehrte auch 2024 ins Miami Beach Convention Center zurück und wurde dort herzlich empfangen: von FIP-Präsident Luigi Carraro, Premier-Padel-CEO David Serrahima und Padel-Legende Fernando Belasteguín, dem Turnierdirektor des Miami P1.
Alcaraz nahm sich Zeit für viele bekannte Gesichter. Er begrüßte Agustín Tapia und Arturo Coello, wechselte ein paar Worte mit Mike Yanguas und Franco Stupaczuk und setzte sich anschließend in die erste Reihe der VIP-Tribüne – direkt neben Carraro, mit dem er sich lachend über seine eigenen Padel-Ambitionen unterhielt. „Ich habe in letzter Zeit ein bisschen angefangen zu spielen“, erzählte Alcaraz. „Nur ein paar Trainingstage und…“ – „…und dann schlägst du sowieso alle“, konterte Carraro augenzwinkernd.

Ganz ohne Humor ging es auch bei der Frage nicht, welcher Tennisprofi im Padel wohl der gefährlichste Gegner wäre. „Wahrscheinlich jemand mit viel Gefühl, vielleicht Dimitrov. Aber auch Zverev – allein wegen seiner Größe und seinen Smashes“, meinte Alcaraz. Und gegen wen würde er selbst antreten wollen? „Sinner und ich gegen Coello und Tapia? Wir würden gewinnen“, sagte er lachend – aber nicht völlig ohne Selbstvertrauen.
Dass Alcaraz Padel liebt, ist jedenfalls unübersehbar. Schon im vergangenen Jahr hatte ihn die Atmosphäre in Miami begeistert, und auch diesmal wollte er sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Auf dem Padel-Court würde er sich sicher nicht schlecht anstellen – aber fragt man echte Padel-Experten, bräuchten selbst Top-Ten-Tennisspieler/innen Monate, um Padel auf Weltklasse-Niveau zu spielen.



