Spitzen-Padel in Belgrad mit Stupaczuk und Sanz

Belgrad hat am Wochenende genau das geliefert, was wir Padeleros lieben: starke Matches, neue Geschichten und ein Finale, das die Tour direkt ein bisschen umsortiert.

Franco Stupaczuk und Jon Sanz haben bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt gleich mal gezeigt, wie schnell zwei Spieler zu einem Team werden können. Gegen ihre früheren Partner Coki Nieto und Mike Yanguas spielten sie abgeklärt, mutig und mit richtig guter Energie – 6:3, 7:5, Titel, 150 Punkte und vor allem: Sie bleiben die Nummer‑4‑Gesetzten für die kommenden Premier‑Padel‑Events. Das bedeutet: kein Duell mit den absoluten Top‑Teams vor dem Halbfinale. Ein Traumstart für ein neues Duo, das in Belgrad nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zusammengefunden hat.

Im Frauenfeld gab es ein Finale, das man sich als Fan zweimal anschauen möchte. Lorena Rufo und Victoria Iglesias lagen gegen Ale Salazar und Aranzazu Osoro zunächst hinten, drehten dann aber komplett auf. Ab Satz zwei spielten sie wie entfesselt, erhöhten das Tempo und holten sich den Sieg mit 4:6, 6:3, 6:1. Für Rufo ist es schon der zweite Titel der Saison, Iglesias hatte zuvor in Almaty gewonnen – und beide gehen jetzt mit richtig viel Selbstvertrauen in die nächsten Turniere.

 

Belgrad hat damit nicht nur zwei Siegerpaare hervorgebracht, sondern auch die Storylines für Madrid und Paris geschärft. Stupa/Sanz starten mit einem perfekten Debüt, Rufo/Iglesias zeigen Comeback‑Qualitäten, und die Tour nimmt spürbar Fahrt auf. Genau die Art von Wochenende, die uns Lust auf mehr macht.
Fotos: Padel FIP

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